KUNST ALS TRANSFORMATORIN: GESPRÄCH MIT DR. BAUHUS


KUNST ALS TRANSFORMATORIN: DR. BAUHUS IM GESPRÄCH (FORSCHUNGSTRANSFER UNI MÜNSTER)

Warum Ort von Krieg und Abschreckung umwandeln in Orte von Kunst und Kultur?

Mit dieser Eingangsfrage beginnt das Gespräch mit Dr. Wilhelm Bauhus, dem Leiter der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Der Forschungstransfer kümmert sich um die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft – und macht Orte und Erinnerungen sichtbar, die sonst vergessen wären.

Im Münsterland befinden sich Zeugnisse des zweiten Weltkrieges und der vernichtenden Instrumente des Nationalsozialismus. Außerdem gibt es eine große Anzahl von Infrastrukturen aus dem Kalten Krieg, zum Beispiel Waffendepots, Abschußrampen und ehemalige Atomraketenstandorte.

Bei der Transformation der geschichtsträchtigen, oft allzu gerne in Vergessenheit geratenen Orte in bleibende, oft auch mahnende Erinnerung arbeitet die Einrichtung gerne mit Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Warum?

Ausstellung von Ulrike Arnold im November 2021 in Saerbeck (Foto: Kujawa)


„… der entscheidende Beitrag, um Vertrauen herzustellen, Neugierde zu wecken, kommt eben aus der Kunst.“


Ehemaliges Munitionsdepot in Saerbeck (Foto: Kujawa)

Einfahrt zu einer ehemalige Atomraketenleitstelle im Münsterland (Foto: Wehler)