ATOMARES ERBE: EIN GESPRÄCH AUS KUNST UND WISSENSCHAFT


Out of the ground, into the ground: Herausforderung atomares Erbe

Grit Ruhland (Künstlerin) und Robert Jacobs (Nuklearhistoriker)
ATOMARES ERBE: EIN GESPRÄCH AUS KUNST UND WISSENSCHAFT

Zoom-Diskussion

4.12.2021, 13 Uhr (deutsche Zeit)

Herausforderung  nukleares Erbe.

Moderation: Katja Matthias

https://zoom.us/j/94885158807?pwd=a1M2L2E4SHI3VTQrN2dVUmhzOFFOUT09

Wie warnt man eine Generation in 100.000 Jahren vor unseren nuklearen Hinterlassenschaften, tief verborgen an ihren Endlagerstätten, vielleicht längst unsichtbar und vergessen? Nicht nur der Klimawandel, auch der Atommüll illustriert, wie langfristig, unabsehbar und katastrophal die Auswirkungen unseres heutigen Umgangs mit Technologie, Ressourcen und Umwelt sind. Robert Jacobs und Grit Ruhland sprechen über die Rolle und Verantwortung von Kunst und Wissenschaft. 

Die Diskussion findet in Englisch statt. Sie ist öffentlich, Fragen und Anmerkungen sind im Anschluß möglich. Das Zoom wird aufgezeichnet. 

Grit Ruhland ist Künstlerin, in der Ausstellung Redraw Tragedy zeigt sie ihre Installationen. Grit Ruhland studierte an der HfBK Dresden Skulptur- und Raumkonzepte. Sie promovierte an der Bauhaus Universität Weimar über „FOLGELANDSCHAFT. Eine Untersuchung der Auswirkungen des Uranbergbaus auf die Landschaft um Gera/Ronneburg.“

Der Nuklearhistoriker Robert Jacobs lehrt und forscht am Hiroshima Peace Institute (Hiroshima City University) in Japan. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Globale Geschichte und Kultur der Nukleartechnologien, Strahlungstechnopolitik, Anthropozän-Studien, Globaler Kalter Krieg, Hibakusha-Studien, Militärkolonialismus und nukleare postkoloniale Studien. Sein neues Buch erscheint 2022 „Nuclear bodies: the global hibakusha.“.