FOLGELANDSCHAFT.

Grit Ruhland

Auswirkungen des Uranbergbaus auf die Landschaft um Gera/Ronneburg

Unter historischen, sozialen, kulturanthropologischen und künstlerischen Aspekten betrachtet Grit Ruhland die Folgen des Uranbergbaus in Ostthüringen. In ihrer Dissertation stellt sie Zusammenhänge zwischen den Auswirkungen in Gera/Ronneburg und den weltweiten Voraussetzungen der Nuklearindustrie und Auswirkungen des Uranbergbaus. Ihre Arbeit legt dar, wie eine Uranbergbaufolgelandschaft entsteht und welches Wissen für ein Verständnis des Phänomens wichtig ist.

Sie untersucht, ob Kunst bezüglich der Uranbergbaufolgelandschaft einen relevanten Beitrag leisten kann bzw. in welcher Form dies versucht wurde. Darüber hinaus stellt sie Arbeiten vor, die verwandte Themen bearbeitet haben. Die beiden Hauptaspekte kombinierend, geht ihre Arbeit der Frage nach, welche Faktoren die Uranbergbaufolgelandschaft prägen und ob es sinnvolle Beteiligungsfelder für künstlerisches Forschen oder Handeln gibt sowie welche Bedingungen hierfür erfüllt werdenmüssten.

Die Kernthese der Arbeit ist, dass künstlerische Arbeiten im Themenfeld des Uranbergbaus unter bestimmten Bedingungen relevante Beiträge leisten können.

https://e-pub.uni-weimar.de/opus4/frontdoor/index/index/docId/4495

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